Die Advents-Zeit liegt in der Luft

Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Endlich ist sie wieder da – die besinnliche Vorweihnachtszeit.

In vielen Haushalten werden fleißig leckere Kekse gebacken, die Räume werden liebevoll und weihnachtlich dekoriert, der Duft von Lebkuchen und Orangen hängt in der Luft. Der 1. Adventsonntag ist vorüber, der 2. Adventsonntag steht vor der Tür. In knapp  3 Wochen ist Weihnachten.

Überall in den Straßen hängen Lichterketten, an den Fenstern sieht man beleuchtete Sterne und Schneemänner. Zahlreiche Christkindl- und Weihnachtsmärkte locken mit leckerem Punsch, Glühwein und schmackhaften Kiachln.

Aber was genau bedeutet Advent eigentlich?

Und woher kommt der Brauch mit dem Adventskranz?

Das Wort Advent kommt aus dem lateinischen und heißt soviel wie „Ankunft“.   Die Advents-Zeit ist die Zeit, in der sich die Christen auf das Fest  der Geburt von Jesus  (=Weihnachten) vorbereiten. Der Advent beginnt mit dem 1. Adventsonntag und ist schon mehr als 1500 Jahre alt. Dieses Jahr dauert der Advent 28 Tage. Dies ist der längste Advent überhaupt. Der 1. Advent startet immer zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember. Der Heilige Abend ist der letzte Tag der Adventszeit.

Der Adventskranz, welcher seit 1939 bestand hat, wurde ursprünglich von einem Theologen und Erzieher eingeführt. Laut einer Geschichte behütete der Theologe einige arme Kinder, die während der Adventszeit immer nachfragten, wie lange es noch bis Weihnachten sei. Daher bastelte er einen Holzkranz mit 24 Kerzen – 20 kleine und 4 große  Kerzen. Die Kinder zündeten jeden Tag eine weitere Kerze an. Jeden Sonntag wurde eine große Kerze angezündet. Somit konnten die Kinder die Tage bis Weihnachten ganz einfach zählen. Später wurde dann der Adventskranz mit 4 Kerzen für die Sonntage eingeführt.

Adventsgedicht

(Autor unbekannt)

Advent, das ist die stille Zeit,
die Tage schnell verrinnen.
Das Fest der Liebe ist nicht weit,
fangt an euch zu besinnen!

Es gab wohl manchmal Zank und Streit
ihr habt euch nicht vertragen,
vergesst das jetzt und seid bereit,
euch wieder zu vertragen.

Denn denk´ nicht nur ans eigene Glück,
du solltest danach streben,
und anderen Menschen auch ein Stück
von deiner Liebe geben.

Der eine wünscht sich Ruhm und Geld,
die Wünsche sind verschieden.
Ich wünsche für die ganze Welt
nur Einigkeit und Frieden.